Systembeschreibung

System G-Ride
-das erste Air-Ride um das man sich nicht kümmern muss-


Komponenten

Dämpfer
G-Ride setzt die Systeme aus hochwertigen Komponenten zusammen. Die Dämpfer werden von H&R, basierend auf den Gewindefahrwerken mit Gasdruckdämpfung, passend abgestimmt zu den jeweiligen Federraten des zu verwendenden Luftbalges.

Luftbälge
Firestone liefert für G-Ride nicht nur eine mehr als über 100 jährige Erfahrung in der Gummiproduktion sondern führt gleichzeitig den Weltmarkt für Luftbälge an. Dies wird durch eine sehr hohe Qualität und durch eine lebenslange Dichtigkeit garantiert. Firestone Bälge sind im Grunde aufgebaut wie ein Reifen, haben also auch Gewebe im Gummi. Als besonders positive Eigenschaften haben sich die hohe Lebensdauer bewährt, aber es bringt dem Nutzer auch die Sicherheit, dass die Bälge als Endanschlag zugelassen sind und im Inneren keinerlei Metall befindet, das heißt, keine Klopfgeräusche oder Korrosionsmöglichkeit.

Federbeine
Federbeine sind eine Kombination aus Feder, die auf einem Stoßdämpfer arbeitet. Das ist sehr Platzsparend und wird meist an Vorderachsen verbaut, wo das Federbein gleichzeitig Feder-, Lenk und Seitenführungskraft des Fahrwerks aufnehmen muss. Eine solche Konstruktion auf eine vernünftige Air-Ride Lösung umzubauen bereitete allen Air-Ride Herstellern in der Vergangenheit viele Kopfschmerzen. Die Probleme lagen in der Abdichtung und es entstanden bereits nach kurzer Zeit Geräusche an den durch die Lenkung notwendigen, beweglichen Teilen. G-Ride hat eine Lösung erarbeitet, die die Federbeine sowohl zu 100% abdichtet und gleichzeitig verschleiß- und bewegungsfrei zusammensetzt.

Niveauregelung
Air-ride heißt einerseits Show, andererseits aber auch Nutzung im Alltag. Wird ein Air-Ride in ein reines Show-Fahrzeug eingebaut, wird man sicherlich auf eine elektronische Steuerung verzichten können, denn das Fahrzeug wird wohl nicht im Straßenverkehr gefahren. Ist es jedoch ein hochwertiges Fahrzeug, mit dem der Kunde dennoch täglich fährt oder gar das ganze Jahr als Alltagsfahrzeug verwendet, wird er früher oder später genervt sein von ständigem Kontrollieren und Korrigieren des Luftdrucks per Manometer und el. Schaltern. Immer wieder muss der Druck nachgeregelt werden um das Fahrzeug optisch in der richtigen Höhe zu zeigen und die Fahrhöhe zu halten, wenn z.B. eine Zuladung stattfindet oder Fahrgäste zu- oder aussteigen. G-Ride verwendet eine Niveauregelung, die nicht nur, wie der Name schon sagt, das Fahrniveau immer im optimalen, voreingestellten Höhe hält, sodass beispielsweise Spur und Sturz verlässlich eingestellt werden können, sondern darüber hinaus eine einzigartige Sicherheit bietet. Die Steuerung erlaubt 3 Niveaus, die im Steuergerät je nach Kundenwunsch hinterlegt werden. Eines wird als Fahrhöhe so festgelegt, wie der Kunde tagtäglich oder z.B. schnelle Autobahnen fahren kann. Ein sog. „Off Road“-Niveau kann z.B. für Überfahren von Hindernissen sehr hoch abgespeichert werden und dann durch eine definierte Geschwindigkeit automatisch in Fahrniveau zurück geregelt werden. Das 3. Niveau ist das „Cruisen“. Hier wird das eben noch rollbare Niveau festgelegt. Damit kann der Kunde bis zu eine definierten Geschwindigkeit fahren. Überschreitet er das Geschwindigkeitslimit, stellt das System wieder Fahrniveau her. Die „Parkstellung“ lässt sich ausschließlich im Stand anwählen, also 0km/h oder mit angezogener Handbremse. Die Möglichkeit der Absicherung über die Handbremse gewährleiste, dass man binnen Sekunden in der richtigen Höhe losfahren kann und auch optisch exakt so aussieht, wie der Kunde es wünscht. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob das Fahrzeug vorher nur den Fahrer an Bord hatte und beim Lösen der Handbremse plötzlich 5 Personen im Fahrzeug sitzen, die Elektronik stellt die richtige Höhe her, egal wie viel Druck dazu benötigt wird. Die Informationen, die das System braucht, um zu wissen auf welcher Höhe sich das Fahrzeug gerade befindet, erhält es von Niveausensoren, die sich unter dem Auto jeweils an Vorder- und Hinterachse befinden. Im Stand, d.h. bei 0km/h oder gezogener Handbremse, lässt die Steuerung eine achsweise, manuelle Regelung zu. Der Kunde hat die Möglichkeit, durch ein Bedienteil, die Höhen an Vorder- und Hinterachse separat zu verstellen. Die manuelle Funktion wird ebenfalls durch Lösen der Handbremse verlassen und augenblicklich Fahrniveau hergestellt.

Luftversorgung
Die Druckluft, die für ein Air-Ride benötigt wird, kommt meist aus einem Druckkessel. Dieser wird von einem elektrischen Kompressor permanent auf Druck gehalten, sodass beim Entnehmen von Luft ein Druckschalter erkennt, wann er den Kompressor nachpumpen lassen muss. Wenn ein Kompressor Druckluft fördern muss ist dies in der Regel laut, nicht so bei G-Ride, durch eine zentrierte Lagerung und spezielle „Silentlager“ werden Schwingungen maximal reduziert und Vibrationen von der Karosserie fern gehalten. Spezielle Geräuschfilter minimieren die Geräuschentwicklung zusätzlich, sodass der Kompressor im Idealfall kaum hörbar ist. Bei der Druckerzeugung entsteht jedoch noch ein weiteres Problem. Die durch das Komprimieren heiß gewordene Luft kondensiert an der kalten Kesselwand oder anderen Bauteilen. Die Feuchtigkeit sammelt sich dann im Kessel und wird zuverlässig dafür sorgen, dass die Ventile korrodieren und irgendwann den Druck nicht mehr halten können oder einfach nicht mehr zuverlässig funktionieren. Auch ein Wasserabscheider kann nur bedingt die Feuchtigkeit herausfiltern und muss zudem entleert werden, denn auch dieses Wasser friert im Winter ein und da sich Wasser als einziger Stoff bei Kälte ausdehnt ist die Lebensdauer auch hier begrenzt. In der G-Ride Steuerung integriert ist eine Lufttrocknung, die Feuchtigkeit vom System fernhält. Der Lufttrockner filtert 100% die Feuchtigkeit aus der Luft, die der Kompressor fördert und bläst diese gespeicherte Feuchtigkeit beim Absenkvorgang des Fahrzeugs selbstständig ins Freie. So ist das System nicht nur alltagstauglich, sondern auch komplett wartungsfrei ganzjahrestauglich.

Betriebssicherheit
Eine Luftfederung bringt immer einen fahlen Beigeschmack mit sich, denn anders als eine Stahlfederung scheint Gummi ja viel empfindlicher. Dem ist jedoch nicht so, denn auch Reifen bestehen aus Gummi und können platzen. Deshalb verlässt sich G-Ride auch auf den Luftbalg-Hersteller No.1 weltweit. Die G-Ride-Systeme haben einen Betriebsdruck von bis zu 10bar und Firestone bietet eine Betriebssicherheit von 25bar. In der Regel brauchen die Luftbälge einem Betriebsdruck zwischen 1,5 und 6 bar um das Fahrzeug auf Niveau zu halten. Würde eine Undichtigkeit auftreten, verliert das System langsam den Druck, also „fällt“ nicht plötzlich zu Boden, wobei die Steuerung permanent die Undichtigkeit ausgleicht, nachregelt und gleichzeitig dem Fahrer auf dem Bedienteil einen Fehler im System anzeigen würde. Auch Marder sind keine Gefahr für Air-Ride-Fahrer, denn die Bälge sind vergleichbar mit Reifen und diese werden von Marder verschmäht und die Leitungen unter dem Fahrzeug sind ähnlich den Kunststoffleitungen der Kraftstoff-Förderung und werden ebenfalls nicht vom Marder als interessant betrachtet.< Wenn also ein Defekt auftreten sollte, ist das wie jeder andere Defekt am Fahrzeug auch, unvorhersehbar. Ein Luftfahrwerk kann nur funktionieren, wenn es Druckluft gibt. Die Druckluft muss jedoch durch Ventile auch bis zu den Luftbälgen gelangen. Ist dies durch einen el. Defekt nicht möglich, hat G-Ride immer eine Notbefüllung verbaut, mit der an einer Tankstelle mittels Reifenfüller Druck die Luftbälge gepumpt werden kann. Somit wird eine Weiterfahrt gewährleitet. Das System erkennt zudem eigenständig Fehler. Kann das Fahrzeug beispielsweise nicht komplett abgesenkt werden, weil ein Hindernis unter dem Wagen ist, fährt das System selbstständig in die vorherige Position oder wenn eine Komponente nicht korrekt arbeitet, wird dies dem Fahrer ebenso durch einen Fehlercode mitgeteilt.

Funktionsweise
Um ungewollte Regelungen und damit unerwarteten Stromverbrauch zu vermeiden wird das System erst nach Einschalten der Zündung aktiv und beginnt, das Niveau, welches zuletzt vollständig angefahren wurde zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren. Wenn also ein Fahrzeug abgesenkt abgestellt wurde, bleibt es auch beim nächsten Start zunächst dort, bis entweder die Handbremse gelöst wird oder durch den Fahrer verlassen werden soll. Wird das Fahrzeug abgestellt und soll aber noch in die abgesenkte Position gebracht werden, muss natürlich das Fahrzeug stehen und die Handbremse angezogen sein. Doch muss man dann nicht warten bis die untere Position erreicht wurde, sondern kann sofort nach dem Betätigen des Tasters die Zündung ausschalten und das Fahrzeug verlassen. Das System vollendet den Befehl und fährt das Fahrzeug auch ohne Zündungssignal in die abgesenkte Position. Das heißt auch, wenn das Fahrzeug nach Ausschalten der Zündung entladen wird (aussteigen) regelt das System bis zu 40 min. nach indem es erlaubt Luft abzulassen. Damit wird gewährleistet, dass das Fahrzeug eig. immer optisch perfekt parkt. Praxistipp: Fahrzeug fährt in „Fahrniveau“ an eine Zapfsäule. Der Fahrer wählt „Parkmodus“ an und schaltet sofort danach die Zündung aus, verlässt das Fahrzeug und tankt. Das Fahrwerk senkt selbstständig weiter ab. Kommt der Fahrer zurück an sein Fahrzeug wird er es in der Parkstellung wiederfinden. Der Fahrer steigt ein und startet das Fahrzeug. Das Fahrwerk regelt sofort und ohne dass der Fahrer etwas tun muss „Fahrniveau“ an. Das Fahrzeug ist fahrbereit. Gegenbeispiel: Fahrzeug fährt in „Fahrniveau“ an eine Zapfsäule. Der Fahrer wählt „Parkmodus“ an und wartet bis das Parkniveau erreicht ist und schaltet erst danach die Zündung aus, verlässt das Fahrzeug und tankt. Steigt der Fahrer nun ein und startet das Fahrzeug bleibt das Fahrwerk in „Parkstellung“. Durch Anwählen eines anderen Niveaus oder lösen der Handbremse fährt dann das Fahrwerk „Fahrniveau“ an. Da während der Fahrt durch Fahrbahnunebenheiten verursachte dynamische Bewegungen an der Achse entstehen wird eine Regelung erst nach 20 Sekunden ausgelöst, damit verhindert man eine unnötige Regelung und den damit verbundene Luftverbrauch, was wiederum zur Langlebigkeit des Systems beiträgt. Muss der Fahrer durch unwegsames Gelände oder ein Hindernis überqueren, hat er die Möglichkeit das Fahrzeug per Knopfdruck anzuheben. Je nachdem wie viel Restfederweg noch vorhanden ist, also wie weit das Fahrzeug angehoben wird, kann der Kunde das Fahrzeug mit bis zu 30km/h bewegen. Erst wenn er das Limit von 30km/h für länger als 3 Sekunden überschreitet, greift die Elektronik ein und regelt das Fahrwerk in Fahrniveau. Das schütz das Material vor starken Stößen gegen die Endanschläge bei höheren Geschwindigkeiten. Ist eine sog. Autobahnhöhe als oberes Niveau hinterlegt, kann der Kunde natürlich auch den Wagen manuell anheben und das Hindernis überfahren.

Komponenten

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